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gedankenbox
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ich fuehlte der welt beim leben zu, wenn man so sagen kann...
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ich denke, eine intention von kuenstlern ist es, momente fuer die ewigkeit einzufangen.
heute, die momente von der busstation zur haustuere. sie waren perfekt. ich wuerde sie gerne teilen und mitteilen und zwar derart, dass auch andere sie fuehlen koennen. aber das vermag ich nur sehr marginal.
vielleicht wuerden momente in der masse aber auch an besonderheit verlieren....
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weil so schoenes wetter war, fuhr ich nicht mit der u-bahn, sondern ging zwischen fluss und gruenstreifen bis zur bruecke, welche ueber den fluss in richtung bahnhof fuehrte.
bei der kreuzung stand neben mir eine junge dame, die offensichtlich gerade laufen war.
ich weiss nicht, ob es wegen mir war, aber ich glaubte, aus den augenwinkeln erkennen zu koennen, dass sie mich aus den augenwinkeln ansah. sie sah so gluecklich aus, dass sie beinahe zu lachen anfing und trippelte dabei sportlich, schon beinahe im stand laufend von einem bein aufs andere.
unsere wege trennten sich, kurz nachdem die ampel auf gruen sprang.
sie erinnerte mich ein wenig an emily. ein wenig sehr sogar. sollte mich nicht wundern, wenn sie es war. ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen.
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ich wollte einmal ausprobieren, ob seifenblasen auch im mondenschein schillern.
ich kann mich nicht daran erinnern, ob ich es schon ausprobiert habe, also darf ich es noch einmal (=
ich kann mich bloss daran erinnern, dass seifenblasen beinahe muehelos ihren weg durch regentropfen finden.
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ich hatte gaensehaut auf dem weg von der bushaltestelle bis zur haustuere, waehrend ich laechelnd ins sonnenlichlicht blinselte. als mir dieser moment bewusst wurde, verlangsamte ich meine schritte soweit, dass ich mehr schwebte, als ging. es duftete so wunderbar nach fruehsommer!
es war ein perfekter moment! in der untergehenden sonne flogen leuchtend unzaehlige samen und insekten herum.
dann, als ich in der wohnung war und meine sachen abgelegt hatte am balkon: im hintergrund hoerte man die voegel singen und den bach rauschen.
dazu die kuehle luft.
meine nachbarin war mit ihrer mutter am balkon neben mir, mein unterer nachbar befand sich ebenfalls am balkon, so mischte sich ein wortteppich in die geraeuschkulisse. dann und wann hoerte man entfernt autoreifen am kuehlen asphalt abrollen.
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ich fuerchte, ich gebe anderer leute sehnsucht des oefteren zu wenig platz.
ich kann das nicht besonders gut. ich sehe dinge lieber gleich erledigt.
wie soll ich da jemals bereit fuer eine beziehung sein? wer soll da mit koennen? wer soll sich darauf einstellen und es verstehen koennen und mich trotzdem lieben?
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es stoert mich bei b. erstaunlicher weise wesentlich weniger, wenn sie lange braucht, um auf meine sms zu antworten, als bei i.
ich hatte b. einmal mein herz geschenkt. sie wusste es, aber sie hatte nicht reagiert. jetzt sind wir sehr gute freunde. ich kann mit ihr manchmal so gut reden, wie mit sonst keinem menschen. es gibt da ein absolutes gegenseitiges vertrauen. *laechel* vor anderthalb jahren hatte ich mit ihr, ihren eltern und geschwistern weihnachten am 24. dezember gefeiert. dafuer habe ich eigentlich erstaunlich wenig kontakt mit ihrer restlichen familie. mit ihr eigentlich auch, derzeot. aber es stoert mich nicht so. nicht so, wie bei i. [zu der ich sehnsucht empfinde... und liebe].
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ach ja: und dann traf ich noch mm. das zweite mal in diesem jahr. waere sie nicht einmal meine freundin gewesen, waere das ueberhauptnicht erwaehnenswert, denn im grunde genommen ist gar nichts geschehen...
ausser dass erwartungen vermutlich nicht erfuellt wurden.
wir sind nicht einmal mehr freunde. eher so etwas wie teile unseres lebens, die mehr oder weniger zufaellig entstanden sind.
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bei niemanden habe ich so herzklopfen bei einem abgehenden anruf, wie bei ihr. aber sie hebt nicht ab. und sie reagiert auch auf meine sms nicht.
ich fragte sie am freitag, wie es ihr ginge und sie antwortete mit 'gut'. jetzt im nachhinein betrachtet kam es nicht sonderlich ehrlich rueber.
bei der heimfahrt forderte sie mich dazu auf zu fuehlen, wie nass ihr haar noch sei.
dafuer war wieder der abschied halbwegs distanziert.
manisch, das ganze.
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ich denke, maenner gehen sexualitaet instinktiver an als frauen.
ich fuerchte, in der beziehung bin ich zu wenig mann...
das passt natuerlich ganz schlecht zusammen.
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ich war gerade laufen und so schnell, wie seit der operation nicht mehr (= es ging auch sehr gut - es war genuegend energie da, ein ausgelassenes tempo anzuschlagen und genuegend ausdauer, um das auch entsprechend durchzuhalten.
es waere noch weiter gegangen, aber ich war schon daheim und wusste, dass die waesche bald fertig sein wuerde (; [2 minuten haette ich noch gehabt].
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man brachte ihm nur den satz:
'ich liebe dich, baby'
bei.
er sprach ihn mit selbstverstaendlichkeit und einer begeisterung aus und erzeugte damit verschiedenste reaktionen bei den leuten.
manche nahmen ihn ernst, manche lachten darueber, manche wunderten sich ueber diese worte.
durch diese worte lockte er die leute aus ihren kaefigen. man konnte nahezu deren verhaeltnis zur liebe ergruenden.
manche leute tun sich sehr schwer, diese worte auszusprechen. dabei wird doch jeder gerne geliebt... bloss vielleicht nicht von jedem.
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